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  Schulpartnerschaft aktiv erleben

 

Euroregion Tirol trifft Euroregion Neiße

 
                     
 

Am Samstag, den 20. September 2014 bestiegen 20 Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium sowie angehende Köche, Erzieher und Physiotherapeuten gegen 7:30 Uhr den Bus. Voller Vorfreude ging es für sieben Tage zum Schüleraustausch mit den beiden Partnerschulen nach Meran. Unser Busfahrer Günther von Schwarz-Reisen chauffierte uns sicher über die Autobahnen und gegen 20 Uhr erreichten wir unser Ziel in Südtirol. Geschafft von der langen Busfahrt wurden wir von unseren Gastschülern empfangen und erlebten einen herzlichen Empfang in den Familien. Bevor wir uns am Sonntagnachmittag zum Kennenlernen in der Turnhalle trafen, hatten wir Zeit, um in den Familien anzukommen und sich miteinander bekannt zu machen.

 
 
 
                     
  Sportlich ging es beim „Floorball“ am Nachmittag zu. Die
Teams wurden paritätisch gewählt, es wurde fair ge-kämpft und die ersten Kontakte mit italienischen Schülern geknüpft.

Den Abend verbrachten wir im Kreis der Familien.

 
 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
                     
           
 

Montagmorgen trafen wir uns in der Schule und bekamen den Ablauf der Woche vorgestellt. Anschließend wurde uns die italienische Schule gezeigt und wir besichtigten in kleinen Gruppen die verschiedenen Räume und Fachkabinette.

Im Anschluss ging es zum Rathaus. Im Plenarsaal des Gemeinderates hieß uns der Bürgermeister der 30.000 Einwohner zählenden Stadt mit seinem Stellvertreter und dem Direktor der Schule willkommen und erklärte die Vorzüge des Austausches zwischen unseren Schulen und Ländern.

 
 
 
 
           
           
                     
   Zum Mittag bekamen wir ein köstliches Essen in unserer zweiten Partnerschule, der Hotelfachschule „Cesare Ritz“, serviert.
 

 
 
 
 
 
 
                     
 

Gestärkt ging es in Kleingruppen wieder in die Stadt. Die italienischen Schüler hatten eine Stadtführung vorbereitet, wobei uns die wichtigsten und schönsten Stellen gezeigt wurden. Es ging durch die historische Altstadt, die Laubengasse, zum Dom und über die Winter- und Sommerpromenade zum Sissi-Park. Die Kaiserin war in ihrem Leben mehrfach in der Stadt gewesen, wegen des guten Klimas verbrachte sie mehrere Kuren in Meran. Beendet wurde der Tag mit einem echten italienischen Eis gemütlich in einem Café.

 
 
                     
 

     

   

     
 

Den nächsten Morgen trafen wir uns am Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Bozen. In der Südtiroler Landeshauptstadt sahen wir uns zuerst den Dom an und in der Altstadt ließ sich auch wieder die regionaltypische Laubengasse finden. Am Siegesdenkmal aus der Mussolini-Ära wurden wir zu einer Führung empfangen. Es wurde zweisprachig die wechselhafte Geschichte Südtirols in der neuen Ausstellung erläutert.

 
 
 
 

    

 
 
 
     
     
                     
 

Am Nachmittag stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Wir besichtigten die Gärten von Schloss Trauttmansdorff und Wir staunten über die schön angelegten Gärten und die artenreiche Pflanzenwelt des Südens. Bis zum Abend waren wir in dem botanischen Garten auf Entdeckertour.

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
                     
             
             
 

  

 
 
 
 
 
             
             
         

   

 

Mittwochfrüh war Treff für einen Tagesausflug in das Vinschgau. Es ging mit unserem Bus hinauf bis zum Reschensee am gleichnamigen Pass. Doch zuvor besichtigten wir in Schluderns ein Museum über Waale, so werden die Bewässerungssysteme in den Alpen genannt. Uns wurden die Funktionsweise, die Vorteile und weitere Hintergrundinformationen erläutert, wie zum Beispiel die Waal-Glocke. Nach dem Museumsbesuch besichtigten wir einen Nachbau dieses Systems.

 
 
 
 
 
 
 
         
         

 

         
  Im Anschluss besichtigten wir eine militärische Bunkeranlage. Dank einer Führung wurde uns die Geschichte dieses Bauwerks als vermeintliches Bollwerk gegen den Nationalsozialismus und später im Kalten Krieg verständlich und spannend erklärt.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
           
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
                     
  Zurück ging es wieder mit dem Bus und abends entspannten sich die meisten in der Therme von Meran. Sie ist ebenfalls einen Besuch wert.
                     
    Donnerstag starteten wir zeitig, denn vor uns lagen drei Stunden Busfahrt. Ziel war die Stadt Verona. Auch an diesem Tag konnten wir die Jacken im Bus lassen und zu Fuß ging es in die Altstadt. Es war sofort der Charme einer italienischen Stadt zu spüren: Renaissancegebäude, enge Gassen und viele Balkone an den Hauswänden. Dank dem Stadtführer sahen wir die wichtigsten Orte und Gebäude, wie das Rathaus oder den Marktplatz.  
     
     
                     
 

 
 
 
 
 
 
 
 
                     
 

Doch etwas muss man auf jeden Fall sehen, wenn man Verona besucht: den vermeintlichen Handlungsort von Shakespeares „Romeo und Julia“. Mitten in der Stadt konnten wir den nachempfundenen Balkon der Julia bestaunen, ebenso eine Statue von Julia sowie eine Unmenge an Liebesbekundungen an den Hauswänden ringsherum

 

Nachdem wir eigene Zeit hatten, um die Stadt zu erkunden, trafen wir uns im Anschluss bei einem weiteren imposanten Bauwerk der Stadt: dem Kolosseum. In der Antike fanden dort Gladiatorenkämpfe statt, heute nutzt man es für verschiedene Freiluftveranstaltungen, wie z.B. Opern oder Konzerte. Weltweit gibt es nur noch eine Handvoll solcher Bauwerke.

   
   
   
   
   
   
     
     
     
     
                     
 

 
 
 
 
 
 
                     
    Am Freitag wurde uns die Aufgabe gestellt, eine Präsentation über die Woche zu erstellen. Jede Gruppe hatte einen Tag vorzubereiten. Bis zum Mittag musste alles fertig sein, denn den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung, um sich noch einmal die Stadt anzuschauen oder Souvenirs zu kaufen  
     
     
 

Am Abend trafen sich alle Schüler sowie die Gasteltern im Meran–Center. Dort stellten wir den Eltern und Lehrern unsere erlebnisreichen Tage vor und erklärten, was wir gesehen, gehört und Wissenswertes mitgenommen haben. Mit einem gemeinsamen und gemütlichen Abendessen, das von den Eltern vorbereitet wurde, beendeten wir den ersten Teil des dritten Schüleraustausches mit Meran.

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
                     
       
       
 

Die Woche wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Es war sehr intensiv und lehrreich und hat uns sehr gefallen. Wir freuen uns schon, unsere neuen Freunde im Frühjahr  2015 bei uns begrüßen zu können!

 

 
 
 
 
       
       
                     
  Text: Christoph Schnerr, Schüler des Beruflichen Gymnasiums, Jahrgang 2013    

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